Vom Kirschlorbeer ist für jeden Einsatz und Standort die richtige Sorte erhältlich. Die schmalwüchsige Art Genolia wird für kleine Gärten empfohlen, weil sie für den erforderlichen Sichtschutz weniger Platz verschenkt. Wegen ihrer charmanten Erscheinung ist die portugiesische Lorbeerkirsche ein echter Blickfang, die nicht sofort an einen typischen Kirschlorbeer erinnert. Aufgrund der großen Blätter können die Sorten Rotundifolia und Etna eine undurchsichtige Grundstücksbegrenzung ergeben.

Kirschlorbeer

Blickschutz

Die Lorbeerkirsche lässt sich in einer Sorte als einheitliche Hecke pflanzen. Es ist möglich, sie in größeren, gleichmäßigen Abständen zu pflanzen und die Lücken beispielsweise mit der Brautspiere, den weißblühenden Rispenhortensien und den duftenden Bauernjasmin aufzufüllen. Ab dem Frühling bis in den Herbst bieten die Blüten von den Blütensträuchern und der immergrüne Charakter eine intransparente Eingrenzung des Grundstücks.

Kirschlorbeer

Ansprüche

Prinzipiell ist die Lorbeerkirsche anspruchslos, was den Standort und den Boden angeht. Sie wächst auf leicht sandigen, mäßig trockenen Böden. Allerdings bevorzugt die Pflanze nährstoff- und humusreiche Gartenerde. Selbst was den pH-Wert angeht, ist das Gewächs tolerant. Was der Lorbeerkirsche dagegen nicht passt, sind sehr lehmhaltige, verdichtete Böden und Staunässe. Die Düngung im Frühling durch einen organischen Volldünger erhält den gesunden Jahreszuwachs und die satt grüne Blattfarbe. Bis Ende Juni kann in regenreichen Jahren eine weitere Düngung gegeben werden.

Giftigkeit

Jedes Pflanzenteil der Lorbeerkirsche ist giftig, wobei in den Kernen die höchste Giftkonzentration liegt. Jedoch braucht man nach dem versehentlichen Verzehren keine all zu großen Bedenken um seine Gesundheit haben. Bei einer guter Wasser- und Nährstoffversorgung sowie einem regelmäßigen Rückschnitt ist es möglich, die Blüten- und Fruchtbildung zu minimieren.